
KI Cafe #2
Behind the Pixels – Ki-Bildgeneratoren und ihr Bias
mit Franziska Thurner
Wann: Dienstag, 16. Dezember um 18:00 Uhr
Wo: servus.at Clubraum. c/o Stadtwerkstatt, Kirchengasse 4, 4040 Linz
Franziska Thurner erforscht wie KI‑Bildgeneratoren arbeiten und inwiefern sie gesellschaftliche Vorurteile verstärken und reproduzieren. KI‑Trainingsdaten bestehen aus Milliarden von Internet‑Posts und spiegeln bestehende gesellschaftliche Diskriminierungen (Sexismus, Rassismus, Ableismus, Klassismus) wider. Im Zuge des KI-Cafes werden Prompts verfasst und Bildgeneratoren ausprobiert – die Ergebnisse werden im gemeinsamen Diskurs in Hinblick auf Gender, digitalen Kolonialismus sowie Ressourcen und Klimaschutz analysiert.
Über:
Franziska Thurner ist Medienkünstlerin und Universitätslektorin an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Kunstuniversität Linz. Im Zuge ihrer langjährigen Lehrtätigkeit widmet sie sich der Erforschung und Erprobung aufkommender Technologien mit Fokus auf Kunst, Schule und Vermittlungsarbeit sowie Fragestellungen zu digitaler Ethik und digitaler Gerechtigkeit. Im Fokus ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen stehen zudem zahlreiche Kollaborationen unter anderem mit dem Soundkünstler Abby Lee Tee und ihrem gemeinsamen Projekt „Beaver Lab” oder mit Hanna Priemetzhofer als „System Jaquelinde”. https://franziskathurner.com/
*Das AI Café ist Teil der Kooperation „Kritische Digitalisierung für Kunst und Kultur / Theater Phoenix x servus.at”, die im Rahmen des Projekts „KI im Theater Phönix” realisiert wird, das durch das Programm „KI in der Kunst und Kultur” gefördert wird. Im Rahmen des Projekts werden datenbankgestützte, automatisierte und algorithmische Prozesse im Theaterbetrieb untersucht. Das Projekt verbindet eine kritische Auseinandersetzung mit KI-Systemen mit deren tatsächlicher Anwendung in täglichen Arbeitsabläufen. Teil des Projekts ist das „AI Café“ – eine öffentliche Veranstaltungsreihe, in der unterschiedliche Erfahrungen und Ansätze zu KI in der Kulturproduktion gesammelt und diskutiert werden.
Titelbild: © Franziska Thurner