
Sourdough #4 (Workshop)
Stolpern und Stürzen! Stadt-Narrativen hinterfragen mit Karli Raber und Mika Bankomat von F.I.S.T.
::Wann:: Fr., 30.Jan. // 16:00–19:00
::Wo:: servus.at Clubraum, c/o Stadtwerkstatt, Kirchengasse 4, 4040 Linz
Ausgehend von dem vom Verein F.I.S.T. 2025 konzipierten Stadtspaziergang STOLPERN https://fist.servus.at/projekte/stolpern/ wird in diesem Workshop zur gemeinsamen kritischen Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte von Linz eingeladen.
Das Projekt STOLPERN und der dazugehörige Stadtspaziergang kontextualisierten Denkmäler und Orte in Linz neu, klärten über NS Bezüge auf, verwiesen auf antisemitische, rassistische und/oder völkischen Inhalte und zeigten patriarchale Inhalte auf, die sich über die Zeit in der Stadt in Stein formiert haben. Bestehende Denkmäler, die von einer faschistischen und patriarchalen Vergangenheit und Gegenwart erzählen, standen jenen Denkmälern gegenüber, die es noch nicht gibt und deren Grundzüge durch performative Skizzen gezogen wurden.
F.I.S.T. lädt ein in diesem Workshop gemeinsam über Orte, Erinnerungskultur und Strukturen der Stadt Linz zu stolpern und über einstürzende Narrative und spekulative Neubesetzungen zu diskutieren. Ausgehend von individuellen Perspektiven auf die Stadt, imaginieren wir Entwürfe für neue Denkmäler, sprechen über Recherchearbeit und versuchen Strategien des Stürzens zu.
BIOs
F.I.S.T. ist ein Verein aus Linz, der einem intersektionalen queer-feministischen Verständnis folgt und sich dabei als kapitalismuskritisch und antifaschistisch begreift. Seit 2023 ist F.I.S.T. in Linz aktiv und konzipiert und organisiert dort Veranstaltungen im Bereich gesellschaftspolitischer Bildung mit einer Zielsetzung, den gesellschaftlichen Diskurs und Austausch für queerfeministische Themen zu fördern und die gesellschaftliche Transformation hin zu einer gleichberechtigten Gesellschaft voranzutreiben.
Feminist intersectional society terror!
Der Workshop wird geleitet von:
Karli Raber
Karli Raber forscht zu gesellschaftlichen Machtstrukturen und deren Verkörperung - an der Uni, beim Tanzen und als Teil verschiedener queerfeministischer Kollektive.
Mika Bankomat
Mika Bankomat ist als Kritiker*in der (kulturellen) Strukturen der Stadt Linz aktiv. Momente des Scheiterns und der Irritation als künstlerische Strategie nutzend, versucht Mika Fragen zu stellen und Antworten zu provozieren. Mikas eigene Arbeiten sind auditive Annäherungen an Soundstrukturen und prüfen diese auf ihre politische Schlagkraft. Mit einem musikalischen Fokus auf Disharmonie, Antimusik, Noise und Verwirrung ist Mika in verschiedenen Gruppierungen und solo aktiv.
Workshop hauptsächlich in deutscher Sprache.
Hier anmelden >> https://umfrage.servus.at/index.php/394931?lang=de