LINZ FMR 19

2018
2019

Seit geraumer Zeit können wir beobachten, wie unsere altbekannten physischen Räume mehr und mehr von feinmaschig vernetzten, virtuellen und digitalen Räumen überlagert werden. Im selben Moment erleben wir räumliche Einschränkungen und Erweiterungen, die zu einer Vielzahl an Brüchen, Verschiebungen und Verwerfungen in dem führen, was wir gemeinhin unter Realität verstehen. Unsere von der globalen Digitalisierung geprägte Gegenwart definiert die Erfahrung von Zeit, Körper und Ort radikal neu und damit auch die Erfahrung von Kunst außerhalb von institutionellen und geschlossenen Räumen. Doch was bedeutet das für die Gesellschaft, für die Kunst und für die Räume?

Kern des neuen Formats LINZ FMR 19 ist eine Ausstellung an der Linzer Donaulände mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Kunst in digitalen Kontexten auseinandersetzen. Begleitend wird ein Rahmenprogramm mit Spaziergängen, Vorträgen, Filmen, Konzerten und Gesprächen aufgesetzt, um sich neuen Ansätzen, Arbeitsweisen und Entwicklungen in diesem Zusammenhang zu widmen.

Kuratiert und organisiert wird LINZ FMR 19 von den beiden Linzer Kunst- und Kulturinitiativen qujOchÖ und servus.at, dem Atelierhaus Salzamt, der Abteilung Kulturwissenschaft der Kunstuniversität Linz und der STURM UND DRANG GALERIE. Unterstützt wird LINZ FMR u. a. von der Stadt Linz als UNESCO City of Media Arts, dem Land Oberösterreich und dem Bundeskanzleramt für Kunst und Kultur.