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ALLES WAS RECHT IST!? Aktivistische Bewegungen und staatliche Repressionen – Podiumsdiskussion
Unbearbeitetes Rohmaterial von der Podiumsdiskussion 9.5.2013 im Rahmen der Aktionsakademie 2013 im WUK in Wien.
Jede_r Bürger_in hat das Grundrecht auf Freiheit und Sicherheit. Auf diesen Prinzipien basiert die Idee vom friedlichen Staat. Unabhängig von dieses Basisrechten, ist Veränderung ein ständiger und notwendiger Prozess, wie dies schon Erich Fried formulierte: „Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt“. Aktivistische Bewegungen arbeiten an einem positiven Wandel der Gesellschaft, um auch in Zukunft diese Rechte zu sichern. Damit stehen Aktivist_innen oftmals in Konflikt mit staatlichen Interventionen. Was bedeutet nun aber ein Einsatz für Veränderung für den_die einzelne_n Aktivitst_in, wenn diese dabei Übergriffe auf ihre eigene Autonomie und Integrität erfahren?
Darüber diskutieren Martin Balluch (VGT), der 2010 auf Grundlage des §278a wegen Bildung einer kriminellen Organisation angeklagt wurde, Uwe Sailer, Ute-Bock-Preisträger für Zivilcourage und Polizist und Eva Vesovnik, als BOKU-Lehr- und Forschungsbeauftragte unmittelbar Betroffene bei der Räumung des Feldes in Jedlersdorf. Die Moderation der anregenden und partizipativ gestalteten Diskussion führt Nora Holzmann.
Erwartungszweifel auf Spur C
Gedanken im Radiostudio: In dieser Sendung nimmt sich eine Radioproduktion selbst unter die Lupe: Welche Inhalte können, sollen, wollen junge Menschen mit Migrationshintergrund on air bringen? Soll es um Familiensprachen gehen oder sollen tradionelle Speisen vorgestellt werden oder Religionen? Vielleicht bedeutet Integration aber auch, Jugendkultur zu leben, die Herausforderung des Alltags annehmen zu können und dabei nicht Gefahr zu laufen, etikettiert zu werden. Die Sendung entstand als Radiobeitrag für den Erfahrungsbericht zum Projekt ‘Das Sprachenstudio’, das zwischen März und Dezember in Wien durchgeführt wurde. Zu hören sind Beiträge vom SchülerInnenteam der Neuen Mittelschule Kölblgasse in Wien. Sprecherin und Aufnahmeregie: Evelyn Blumenau. Autor und Sendeleitung: Walter Kreuz. Produktion: gecko-art.
531. radio%attac – Sendung, 13. 05. 2013
5. Österreichische AktionsAkademie
Vom 8. bis 12 Mai fand im WUK in Wien die 5. Österreichische AktionsAkademie statt. Organisiert wurde sie von ATTAC, Greenpeace, Global 2000 und Südwind. radio%attac gestaltete eine Art Hörbild.
Bildgestaltung: Jutta Matysek und Gerhard Gutschi
Schapur – Sweet Times Burn #17
Musiksendung, Richtung New Wave, Indie, NDW, Punk, Elektro.
Musikalische und verbale Querschläger unter dem Titel “Sweet Times Burn”. Erneut gibt es Musik Richtung New Wave, Punk, Indie und Obskures.
Schapur – Sweet Times Burn #18
Musiksendung, Richtung New Wave, Indie, NDW, Punk, Elektro.
Musikalische und verbale Querschläger unter dem Titel “Sweet Times Burn”. Erneut gibt es Musik Richtung New Wave, Punk, Indie und Obskures.
“Unter anderem soll es diesmal auch um die NSU-Mordserie gehen. Der NSU waren nicht nur drei Leute. Es sollen ein paar Nazis genannt werden, von denen man weiß oder wo zumindest viele Indizien dafür sprechen, dass sie mit den drei untergetauchten Nazis befreundet waren und ihnen aktiv geholfen haben. Außerdem wird nochmal an den Mord an Burak B. erinnert, dnn auch hier gibt es ein paar Indizien, die für einen möglichen rechtsradikalen Hintergrund der Tat sprechen.”
Radio Sterni – Reportagen #30
Radio Sterni ist ein experimentelles frankophones Web-Radio aus Berlin. Für Pi Radio probieren wir, eine zweisprachige Sendung zu führen mit französischer Mucke, und verschiedenen Beiträgen.
Radio Sterni – Reportagen #29
Radio Sterni ist ein experimentelles frankophones Web-Radio aus Berlin. Für Pi Radio probieren wir, eine zweisprachige Sendung zu führen mit französischer Mucke, und verschiedenen Beiträgen.
Heute, wir sprechen über Atomkraft (und die Widerstand) in Frankreich, 2 Jahren nach Fukushima.
Radio Sterni – Reportagen #28
Radio Sterni ist ein experimentelles frankophones Web-Radio aus Berlin. Für Pi Radio probieren wir, eine zweisprachige Sendung zu führen mit französischer Mucke, und verschiedenen Beiträgen.
Heute werden wir über die Zwangsräumung von letzter Woche in der Lausitzer Strasse in Kreuzberg berichten. Wenn wir Glück haben, ist auch jemand aus dem Bündnis gegen Zwangsräumung dabei. Und natürlich Musik und Sternis!
* Mehr Infos: http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/
Radio Sterni – Reportagen #27
Radio Sterni ist ein experimentelles frankophones Web-Radio aus Berlin. Für Pi Radio probieren wir, eine zweisprachige Sendung zu führen mit französischer Mucke, und verschiedenen Beiträgen.
Zur Thema heute : die Refugeecamp am Oranienplatz”
Radio Aktiv Berlin – neue Ausgabe vom 13.5.2013
- Interview mit Peter Grottian von Radio Dreyecksland zu Rüstungsexporten in der BRD
- Demoauftruf zu “Rheinmetall entrüsten” am Dienstag in Berlin
- Veranstaltungshinweis von No War Berlin
- Kolumne “Schuldnachweis ohne Belang” von Mumia Abu Jamal
- Beitrag zu dem Hungerstreik von Andreas Krebs, der in der JVA Amberg (Ostbayern) sitzt
- Radio-Aktiv-Demoticker und Veranstaltungshinweise für die Woche”
Literaturkreis PromOtheus spez. – Poetry Slam KUZ Perg 01
In einem PromOtheus-Spezial hört ihr heute den ersten Teil des Mundart Poetry Slam, der am 3. Oktober 2012 im Kulturzentrum in Perg stattfand.
Es lesen: Gregor Riegler, Anna Schrems, Reinhold Imböck, Rosi Ferstl, Hannes Decker und Günther Maria Garzaner
Moderiert wurde die Veranstaltung vom PromOthen Günter Kowatschek.
Sendungsgestaltung: Harald Brachner Kontakt: brachner@aon.at oder 0699/10795671
ZIP-FM-Lokalausgabe Wien – 13. Mai 2013: (1) SoliLa – Landbesetzung in Wien-Donaufeld von Räumung bedroht; (2) Fest der Freude am 8. Mai in Wien; (3) Demo gegen Lobauautobahn; (4) NSU-Prozess
ZIP-FM-Lokalausgabe Wien – 13. Mai 2013: (1) SoliLa – Landbesetzung in Wien-Donaufeld von Räumung bedroht; (2) Fest der Freude am 8. Mai in Wien; (3) Demo gegen Lobauautobahn; (4) NSU-Prozess
(1) Solidarisch Landwirtschaften – die Landbesetzung im Donaufeld wird vom Wohnfonds Wien weiter mit Räumung bedroht – Ausschnitt aus PK http://cba.fro.at/109991
(2) Heuer mal Freudenfeiern anlässlich der Kapitulation der Deutschen Truppen statt Trauern wegen des verlorenen Kriegs am 8. Mai am Heldenplatz
(3) Demonstration gegen die Lobauautobahn als Höhepunkt der diesjährigen Aktionsakademie
(4) In Deutschland begann letzte Woche der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier weiterer Personen aus dem Unterstützernetzwerk der Neonazi-Terrorzelle des so genannten NSU. Wir bringen dazu Beiträge freier Radios aus Deutschland, die von Radio Dreyeckland für die ZIP-FM zusammengetragen wurden. http://www.freie-radios.net/55836 mit den Beiträgen http://www.freie-radios.net/55833 und http://www.freie-radios.net/55778 .
GANZTAGS – ZWANGSTAGS?
Ist eine Ganztagsvolkschule in Vöcklabruck gewünscht, ist sie eine Option?
Durch die Notwendigkeit von Schulumbauten wird Schularchitektur nicht nur räumlich, sondern auch pädagogisch neu gedacht.
Welche Vorteile bietet eine Ganztagsschule? Und welche möglichen Auswirkungen gilt es zu bedenken?
Die Grünen Vöcklabruck haben in der Reihe „offen gesprochen“ zum Informationsabend „Ganztagsschule für Vöcklabruck?“ eingeladen. PädagogInnen und Eltern diskutierten am 4. April Elisabeth Löger, Leiterin der Ganztagsvolksschule in Perg und Gottfried Hirz, Klubobmann u. Bildungssprecher der Grünen im OÖ Landtag.
Freiheit
Roland Steidl und Josef Schicho behandeln die Freiheit und wie man sie ausbauen könnte.
Exquisite Corpse #7
Eine Musiksendung der besonderen Art: Exquisite Corpse, quasi auditive Stille Post – nur anders. JedeR TeilnehmerIn bekommt einen musikalsichen Input und knüpft musikalisch oder thematisch an. Als “Moderationselemente” dienen Samples und Zitate.
http://blog.radiofabrik.at/exquisitecorpse/
Romana Stücklschweiger / Radiofabrik, Sbg
Matthias Falkinger / Radiofabrik, Sbg
Oliver Baumann / Radiofabrik, Sbg
David Künstner / Radio Helsinki, Graz
Mikki Sixx / Radiofabrik, Sbg
Dave Dempsey / FM4 und CR94.4, Wien, St. Pölten
Sara Wichelhaus / Radiofabrik, Sbg
Petra Moser / Radio FRO, Linz
Warten auf Godot – oder einen Wohnplatz…
Linz steht, sowie Gesamtoberösterreich, vor dem Problem, dass es viel zu wenig Plätze für betreutes Wohnen gibt. VBgm. Klaus Luger legt die Zahlen dar, und auch Betroffene kommen im FROzine zu Wort.
Chancengleichheit:
Der Status quo ist unbefriedigend. Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen sind in Linz rar.
Im restlichen Oberösterreich sieht es nicht anders aus. Der Bedarf an Einrichtungen und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung ist hier nahezu doppelt so hoch, wie die vorhandenen Plätzen. Das neue Linzer Sozialprogramm, das im November 2011 im Gemeinderat beschlossen wurde, soll zumindest für die betroffenen Linzerinnen und Linzer Abhilfe schaffen.
Aber im FROzine kommen auch betroffene zu Wort. Der Dipl. Sozialbetreuer Dominik Thaller und FRO-Sendungsmacher Alex Pagl mit ihrer Meinung zu dieser Situation.
Weltempfänger: Lobbyismus an Schulen (Radio Corax)
Die Schulen sind unterfinanziert. Das ist ein Fakt, der nahezu alle Schulen in allen Bundesländern betrifft. Trotzdem muss ja irgendwie unterrichtet werden. Und dafür müssen auch entsprechende Materialien bereitstehen, die dann nicht selten auch einen bitteren Beigeschmack haben. Dieser Beigeschmack heisst “Lobbyismus”. Der macht angeblich auch vor den Schulen nicht halt. So steht es zumindest im Diskussionspapier, dass akutell durch die Initiative “Lobby-Control” präsentiert wird.
Sendungsgestaltung: Oliver Jagosch
Musik in der Sendung (cc): Anitek
Martina Jung im Gespräch mit J. Reuben Silverbird
An Original Native of America talks about his “life in two worlds”
Take a look at the Homepage of J. Reuben Silverbird
Read about his new book My life in two worlds
Außerdem:
Die beliebte Rubrik Mareks Meinungen befasst sich unter anderem mit Armin Wolfs Buch “Wozu brauchen wir noch Journalisten?” (Verlag Picus). Investigativjournalist Gotthold Ephraim Engels-Unschuld beleuchtet die Feierlichkeiten rund um die Thronbesteigung von Willelm Alexander – seit 30.4. 2013 König der Niederlande – im Beitrag Engels-Unschulds kulturelle Hintergründe.
Martina Jung rezensiert den Sachbuch-Bestseller „Werden wir wie unsere Eltern? – Die Kunst sein Leben zu verändern“ von Silvia Dirnberger-Puchner (Verlag Goldegg).
Übersetzung des Interviews mit J. Reuben Silverbird (sinngemäß):
Martina:
Du bist im Juli 1930 geboren. Die auch heute noch übliche Bezeichnung für die Volksgruppe, der du angehörst, lautet: „Indianer“. Was ist falsch an dieser Bezeichnung? Wie möchtest du stattdessen genannt werden?
J. Reuben Silverbird:
Am besten passt für uns die Bezeichnung „Original Native from the USA“.
Die Bezeichnung „Indianer“ beruht auf dem Fehler eines „bedeutenden Seemannes“ bzw. dem Irrtum, dem Christopher Columbus aufgesessen ist. Weil er dachte, er sei in Indien gelandet. Die Bezeichnung „Native American“ passt auch nicht wirklich für uns, weil jeder Mensch, der in den USA geboren wurde, ein „geborener Amerikaner“ ist. Diesen Namen mag ich auch nicht. In Wirklichkeit sind wir die „Original Natives from America“. Weil wir das ursprüngliche Volk dieses Landes sind.
Martina:
Der Titel deines Buches lautet: „My life in two worlds.“ Wie sind diese beiden Leben beschaffen, was macht sie aus?
Reuben:
Es ist etwas sehr einzigartiges, was ich im Buch nicht beschreibe. Ich lebe in einer „roten Welt“, also der Welt meines Volkes – obwohl das ein weiterer Fehler von Christopher Columbus ist, der anscheinend auch farbenblind war – und in einer „weißen Welt“.
Ich bin ein Apache und ein Cherokee und mein Volk ist mir wichtig. Aber ich lebe auch in der Welt der Weißen. Ich reise sehr viel. Auf meinen Reisen halte ich Vorträge und erzähle von meinem Volk, seiner Kultur und Tradition, den Heilmethoden unseres Volkes. Ich bin das, was Ihr als „Medizinmann“ bezeichnet.
Martina:
Wo liegt der Unterschied zwischen einem Schamanen und einem Medizinmann?
J. Reuben:
Das erkläre ich auch in meinem Buch. Jemand sehr Berühmtes, Carlos Castaneda, hat diesen Begriff geschaffen und geprägt. Er passt nicht zu unserem Volk. (nähere Erklärung dazu im Buch „My live in two worlds“)
Ich aber bin Medizinmann. Wir glauben daran, dass jede Krankheit seelische Ursachen hat und dass Krankheiten durch falsche Lebensweise ausgelöst wird. Die Psyche löst die Krankheit aus. Etwas Psychisches belastet einen und irgendwann wird man davon krank. Deshalb behandeln wir Krankheit auch meistens über den Weg der Psyche, mittels „Worten der Weisheit“ z.B. (Sinnsprüche)
Martina;
Das bedeutet, ihr lehrt die Menschen, wie sie ihr Leben auf die richtige Art leben können?
Reuben:
Genau. Wenn man seine Gedanken darauf ausrichtet, richtig zu leben, ist das der Beginn. Das ist aber nicht so einfach, weil wir Menschen auf viele unterschiedliche Arten einer Art „Gehirnwäsche“ unterzogen werden.
Wir essen zu viel. Wir lieben unseren Körper nicht. Das ist eine Schande. Wir haben nur einen Körper. Wir können alle Körperteile künstlich ersetzen. Aber es ist und bleibt ein Ersatz. Wir behandeln unseren Körper mit zu wenig Aufmerksamkeit, bewegen uns zu wenig.
Fastfood kann richtiges Essen für den Körper nicht ersetzen. Fastfood gibt dem Körper nicht die Nährstoffe, die er braucht.
Martina:
Die Leute suchen nach Weisheit, und wissen nicht, wie sie sie finden können. Welche Ratschläge hast du für sie? Wie findet man seinen eigenen Weg? Obwohl man von allen Seiten beeinflusst wird?
Reuben:
Es geht um Weisheit … Wenn ich in meinen Seminaren „Worte der Weisheit“ (Sinnsprüche) meines Volkes erwähne und erkläre, sagen die Leute: „Ja, das kenne ich. Das hat mein Großvater immer schon gesagt.“ Und ich frage sie: „Lebst du auch nach diesen Weisheiten?“ wie Z.B.: „Sag mir, mit wem du deine Zeit verbringst, und ich sage dir, wer du bist“ Oder „Wo immer du bist, ist das Zentrum der Welt“. Das bedeutet: Wo immer dein Herz und deine Gedanken sind, dort bist du zu Hause.
Ich werde oft gefragt: „Du bist so viel auf Reisen. Vermisst du nicht dein Zuhause?“
Warum sollte ich? Wo immer ich bin, ist das Zentrum der Welt
Ich finde, das einzige, was Menschen auf Reisen mit sich nehmen sollten, ist ein Lächeln. Wenn du einen Fremden anlächelst, wird er zurücklächeln.
Du kannst niemandem helfen, wenn du nicht zentriert bist, wenn du nicht dir selbst helfen kannst. Wenn du Gefühle wie z.B. Angst oder Wut in dir trägst, dringt diese Energie nach außen.
Wir haben zu wenig Bewusstsein in dieser Welt. Wenn wir drüber nachdenken, erkennen wir: Mutter Erde hat ebenfalls ein Bewusstsein. Aber wir entziehen ihr das Bewusstsein, indem wir selbst kein Bewusstsein haben bzw. nicht bewusst genug sind.
PAUSE
Reuben:
Meine Mutter war Medizinfrau, mein Vater war ein weiser Mann. Ich bin also mit besonderen Talenten geboren … Ich habe die Welt auf diese Art kennengelernt und bin auf diese Art groß geworden. Ich glaube aber, es gibt viele Menschen, die ähnliche Fähigkeiten haben.
Martina:
Du sagst in deinem Buch, wir alle sind mit machtvollen Talenten geboren. Wie z.B. Hellsichtigkeit. Aber wir wissen nicht, dass wir sie haben, verstehen sie nicht zu nutzen …
Reuben:
Wir haben Angst sie zu benutzen.
Martina:
Warum haben wir Angst davor?
Reuben:
Die Welt ist „brainwashed“, indoktriniert … Zum Beispiel: Jedes Mal, wenn wir eine Glocke hören, denken wir an eine Kirche. Die Glocken hatten und haben einen Grund: Sie sollen die Menschen an die Religion erinnern und daran, dass sie den Gottesdienst besuchen sollen. Das löst in ihnen Angst aus und Schuldgefühle. Wenn du nicht hingehst, fühlst du dich schuldig. Das sind zwei wichtige Begriffe für die Kirche: Angst und Schuld.
Kirche sollte so nicht sein. Sie sollte liebend sein, akzeptierend.
Wie z.B. in „Les Miserables“ (Buch / Musical), da rettet ein Kleriker das Leben eines Mannes. Darum sollte es in der Religion gehen: sie sollte den Menschen Rettung sein und Hilfe.
Martina:
Sie soll die Menschen frei machen und nicht kontrollieren und unterdrücken …
Reuben:
Genau, das soll der Sinn und Zweck sein.
Martina:
Abgesehen von all den Unterschieden, die uns Menschen ausmacht: Farbe, Religion, Meinungen, Fixierungen, Erfahrungen usw. Worin sind wir uns alle ähnlich?
Was unterscheidet uns am meisten voneinander?
Reuben:
Ich sage das sehr oft: Es gibt keine Unterschiede zwischen uns Menschen. Es gibt nur gute und böse Menschen. Zum Glück sind die meisten gut. Aber unglücklicherweise werden wir von einigen wenigen Menschen kontrolliert, die nicht gut sind.
Martina:
Wir machen es möglich. Wir lassen es geschehen!
Reuben:
Das ist das Schlimmste heutzutage. Wir erlauben es! Aber wir haben ein Machtmittel auf unserer Seite: Wir können zur Wahl gehen. Wir haben die Macht und die Möglichkeit, unsere Regierung zu wählen. Aber leider werden Stimmen heutzutage oftmals „gekauft“. Die letzte Wahl in Amerika hat Billionen von Dollar gekostet. Warum braucht jemand so viel Geld, um in ein Amt gewählt zu werden? Ich sag dir warum. Weil die meisten Menschen immer noch „Gefolgsleute“ sind. Wir sind wie Schafe. Deshalb sind oft noch die falschen Menschen an der Macht.
Ich erkläre im Buch auch das Phänomen ESP – die Abkürzung für Extrasensory Perception – Ich glaube stark daran. Durch den ersten Tsunami sind sehr viele Menschen gestorben, aber nur sehr wenige Tiere, weil sie rechtzeitig geflohen sind. Sie haben es gefühlt und sind ins Landesinnere geflohen. Das merkwürdige daran ist, dass auch wir Menschen dieses Sensorium besitzen, damit geboren wurden, es aber nicht mehr benutzen, weil wir zu intelligent sind.
Martina:
Wie können wir lernen, diese Fähigkeit wieder zu benutzen?
Reuben:
Wir müssen wieder an den Anfang zurückgehen. Wir müssen beginnen, es unseren Kindern beizubringen, die jetzt geboren werden, ihnen die Wichtigkeit dieser Fähigkeit nahe bringen.
Z.B.: Wenn ich mit meinem Freund Ronni aus New York sprechen will, denke ich an ihn, und das nächste was passiert ist, dass ich einen Anruf oder eine e-mail aus NY bekomme …
Martina:
Telepathie kennt keine Grenzen oder Beschränkungen oder Distanz …
Reuben:
Wir sind solche machtvollen Geschöpfe. Wir erlauben anderen, uns zu kontrollieren, damit wir nicht nachdenken müssen. Und wir sagen: „Das ist großartig!“
Aber das ist nicht gut. Jeder Mensch wird mit Verstand/Willenskraft geboren. Gebraucht ihn!
Das ist der Unterschied zu denjenigen, die keine Macht über sich selbst haben und die es zulassen, dass andere ihre Gedanken, ihr Leben kontrollieren. Weil sie indoktriniert wurden, ist das so. Man hat die Menschen so weit gebracht. Sehr intelligente Leute, die die Macht der Kontrolle kennen, haben das ausgenützt.
PAUSE
Reuben:
Heutzutage sind wir intelligent, wir haben gelernt zu lesen und zu schreiben. Wir müssen das ausnutzen. Lasst uns (Hinter-)Gründe herausfinden, unsere eigenen Gedanken machen und unsere eigenen Entscheidungen treffen. Aber wenn das jemandem nicht erlaubt ist, dann wird man Teil der Herde, von der wir vorher gesprochen haben. Dann wird man ein „follower“
Ich rede nicht von einer bestimmten Religion. Das wäre unfair. Alle Religionen sind so. Und auch Regierungen. Das ist das System.
Ich mag nicht, dass Frauen eine Burka tragen müssen. Mir gefällt das nicht. Ich finde, es ist demütigend. Oder die Art, wie Männer im Islam ihre Frauen behandeln. Gleichberechtigung ist nötig und wesentlich. Diese Männer sollten berücksichtigen, dass sie von einer Frau geboren wurden. Aber solche Gefühle kennen solche Männer Frauen gegenüber nicht. Wenn sich die Welt dahingehend nicht ändert, werden wir immer Konflikte haben. Wenn die Regierungen sich nicht ändern, werden wir weiterhin Konflikte haben.
Als Bush sich damals entschieden hat, in den Irak einzumarschieren, hat General Colin Powell ihn gefragt: „Sind Sie sich sicher, dass sie das tun möchten? Ist Ihnen klar, dass sie einen hundert Jahre dauernden Krieg anfangen?“
Und dieser Krieg dauert an. Der Grund, warum er ausgelöst wurde, war die Religion. Aber was auch immer George Bush angetrieben hat: Ein Präsident sollte nicht so denken.
Das beste Beispiel / Vorbild, das wir jetzt in Washington haben, ist unser Präsident, der seine Familie liebt … Das ist das beste Beispiel für die Welt. Wir brauchen so ein Vorbild.
Außerdem hat Obama dafür gesorgt, dass Frauen in den Vereinigten Staaten dieselben Rechte in Bezug auf Einkommen haben.
Obama hat meinem Volk die Möglichkeit gegeben, mit ihm zu sprechen. Er hat alle unsere Nationen eingeladen, um unsere Probleme zu hören. Kein anderer Präsident hat das je getan. Am Ende seiner Rede hat er gesagt, er möchte der Präsident aller Völker der Vereinigten Staaten sein – auch der Präsident der „Latinos“ und „Native Americans“.
Die Präsidenten vor ihm haben Angst gehabt, die Wählerstimmen der Weißen zu verlieren. Er musste sich davor nicht fürchten, weil er Schwarz ist. Viele mögen diese Bezeichnung nicht. Aber ich mag dieses Wort. Ich sag dir warum:
Ich habe die ersten viereinhalb Jahre meines Lebens blind verbracht, in völliger Dunkelheit. Ich habe gelernt, die Dinge zu fühlen, die Welt mit allen anderen Sinnen wahrzunehmen und zu erfahren. Deshalb habe ich meine besonderen Fähigkeiten entwickelt.
Als ich dann später sehen konnte, wusste ich nicht, ob ich diese Welt der Sehenden mag. In der Welt des Lichts, konnte ich immer noch fühlen, was sie dachten. Das hat manchmal weh getan.
Viele Menschen – auch hier in Österreich – haben diese Fähigkeiten. Aber sie haben Angst, sie benutzen. Die Menschen brauchen jemanden, die zu ihnen spricht und ihnen sagt, welche Fähigkeiten sie haben.
Martina:
Warum glaubst du, dass Musik, Singen und Tanzen heilende Macht besitzt?
Reuben:
Musik, ein Song, eine Melodie löst Erinnerungen, verschiedenste Gefühle aus. Das reinigt die Seele, den Körper. Man weint Tränen der Freude oder der Trauer … Das ist Heilung.
Tanzen löst nicht unsere Probleme, aber es erlöst den Geist für kurze Zeit von unseren Problemen. Wenn wir tanzen, sind wir ganz wir selbst und denken an gar nichts.
Martina:
Gibt es etwas, was du den Hörerinnen und Hörern von Orange noch mitteilen möchtest?
Reuben:
Lebt nicht von Tag zu Tag, sondern von Moment zu Moment! Und seid glücklich!
Jazz Day Liezen 2013 – Bässe, was sonst – Robert Stöckler
Radio Jazzday Liezen. 24 Stunden Jazz vom Feinsten. Von 0 bis 24 Uhr. Robert Stöckler moderiert die Sendung: Bässe, was sonst?
Welche Instrumente sind das, die Bässe? Zu allererst war da der Kontrabass, das tiefste und größte Streichinstrument und hat ein weites Einsatzgebiet vom modernen Sinfonieorchester über den Jazz bis hin zum ursprünglichen Rock ‘n’ Roll und Rockabilly. Der Name Kontrabass leitet sich von der Kontra-Oktave ab, deren Töne mit dem Instrument erzeugt werden können.
A – Z: 155 Jazz vom Feinsten mit Coleman Hawkins 4 (1941-1943)
Durch den recording ban bis 1943 keine Plattenaufnahmen.
Der recording ban (auf deutsch sinngemäß: Aufnahmeverbot) war eine Boykottmaßnahme der amerikanischen Musikergewerkschaft gegen die Musikindustrie, die in ihrer Auswirkung etwa einem Streik gleichkam. Die Gewerkschaft verkündete den recording ban am 1. August 1942, er war teilweise bis November 1944 in Kraft.
Deshalb gibt es heute hauptsächlich Stücke des Coleman Hawkins Quintets aus dem Jahr 1943. Genauer gesagt, die Aufnahmen fanden im Dezember 1943 statt.
Sie hören Coleman Hawkins And His Orchestra mit Bill Coleman (t), Andy Fitzgerald (cl), Coleman Hawkins (ts), Ellis Larkins (p), Al Casey (g), Oscar Pettiford (sb), Shelly Manne (d) und vier Stücke der Coleman Hawkins‘ Swing Four mit Coleman Hawkins (ts), Eddy Heywood (p), Oscar Pettiford (sb), Shelly Manne (d) aufgenommen einen Tag vor Weihnachten, am 23. Dezember 1943.
Lesung in der öffentlichen Bibliothek Ottensheim Mythos Tauernschecken
Am 8. Mai fand in der öffentlichen Bibliothek Ottensheim die Präsentation des Buches “Mythos Tauernschecken” statt.
Anwesend waren der Initiator und Herausgeber Rocco Damm, Autor und Projektleiter Michael Fazokas, Fachlicher Begleiter Hans Walnner sowie Mitautor und
Fachlicher Begleiter Adalbert Böker.
In der Sendung können sie die präsentierten Texte sowie die Begrüßung der Leiterin der Bibliothek Maria Kaser nachhören, unterlegt ist der Beitrag mit “Wirtshausmusi” von Uli Böker, Brigitte Breitenfellner, Alois Breitenfellner, Ingrid Rabeder, Hans Rabeder, Helene Tröbinger und Gerti Walchshofer.


