Skip to main content

cba

Syndicate content Cultural Broadcasting Archive
Das Medienarchiv
Updated: 1 hour 55 min ago

Wörtlich – Amani Abuzahra

Mon, 19/09/2016 - 13:23

Ein Gespräch über Islam, Religion, Identität(en), Kunst und Europa

Amani Abuzahra hat Philosophie studiert und vor einiger Zeit ein Buch mit dem Titel „Kulturelle Identität in einer multikulturellen Gesellschaft“ veröffentlicht und forscht zum Toleranzbegriff. Sie lehrt Interkulturelles Lernen an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Sie referiert über Islam, Rassismus, Integration und Partizipation von MuslimInnen, Identitätskonstruktionen sowie Inter-/Transkulturalität auf Konferenzen, an Universitäten und in Radio, TV & Presse. Dieses Gespräch ist der Versuch eines Anfangs in einem Europa der Gegenwart, jenseits der herkömmlichen medialen Stereotype, im vermeintlich Trennenden das Gemeinsame zu sehen.

Literatur:
– Amani Abuzahra, „Kulturelle Identität in einer multikulturellen Gesellschaft“, Wien 2012
– Descartes, „Meditationen über die erste Philosophie“, Hamburg 2009
– Gerhard Schweizer, „Islam verstehen“, Stuttgart 2016
– Jean-Christophe Ammann, „Kunst? Ja, Kunst! – Die Sehnsucht der Bilder“, Frankfurt/Main 2014
– Navid Kermani, „Wer ist wir? Deutschland und seine Muslime“, München 2009
– Thomas von Aquin, „Die Gottesbeweise“, Hamburg 1996
Die Koranverweise stammen aus der Übersetzung von Hartmut Bobzin, München 2015.

Musik von Bèla Szomi Kralj
www.kontrabant.org

Categories: Radio

latin inspired

Mon, 19/09/2016 - 13:18

Diese Sendung beschäftigt sich mit dem Phänomen Südamerika – Abwechslungsreich, temperamentvoll,  unvorhersehbar, kunterbunt – und dazu immer ein Schuss von Abenteuer. Genau wie dieser Kontinent wahrgenommen wird, so präsentiert sich auch die Musik vom anderen Ende der Welt /// ron on air  #16 präsentiert LATIN INFLUENCES und bringt die heißesten Rhythmen der Saison in das Studio in der Pfarrgasse – Stay tuned and enjoy the music!

Categories: Radio

Ferite dell’anima – Verletzungen der Seele

Mon, 19/09/2016 - 12:44

In Italien leben zurzeit 120 000 bis 130 000 Menschen, die auf der Flucht sind. Sie bräuchten Schutz und Aufnahme, werden aber meistens mit ihren Leiden (Traumata und der Verzweiflung derer die keine Alternativen haben) alleine gelassen.

Über die Herausforderungen mit denen diese Menschen konfrontiert sind, sprechen beim diesjährigen Literaturfestival in Mantua: Massimo Cirri, Psychotherapeut und einer der bekanntesten und beliebtesten Radiomacher in Italien, Alessandro Triulzi, Geschichtswissenschaftler, Mitarbeiter des Archivs der Migration und Loris De Filippi, der Präsident von Ärzte ohne Grenzen MSF Italien.

 

Ärzte ohne Grenzen: https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/

Asinitas: http://www.asinitas.org/

Archivio Memorie Migranti : http://www.archiviomemoriemigranti.net/it

Accenti a Festivaletteratura 2016 : https://www.youtube.com/watch?v=TYMB5Ev2rz8

OPEN KNOWLEDGE AUSTRIA/Open Data: http: //okfn.at/2015/04/21/asyl/

Archiv der Migration: http://www.archivdermigration.at/

Festivaletteratura : http://www.festivaletteratura.it/it

Categories: Radio

Eraldo Affinati und die Schule Penny Wirton

Mon, 19/09/2016 - 12:41

Die Schule Penny Wirton zeigt und lebt ein Italien, das bedingungslos und vorbehaltlos geben kann. Der Schriftsteller und Lehrer Ernaldo Affinati, der diese Schule gegründet hat, erzählt wie das geht.

Die Schule “Penny Wirton“: http://www.eraldoaffinati.it/pennywirton.asp

Festivaletteratura : http://www.festivaletteratura.it/it

Ernaldo Affinati : https://it.wikipedia.org/wiki/Eraldo_Affinati

 

Categories: Radio

Discovering Kylie Minogue – an underrated pop artist or a pop puppet?

Mon, 19/09/2016 - 12:38

Join the ride through Kylie’s path through pop history. Instead of the radio pop hits and wiggling disco beats, this portrait is going to present some more experimental tunes and tracks: „[…] So let’s dance through all our fears […]“

Categories: Radio

20 Jahre Festivaletteratura – 20 Jahre (nicht nur) interkulturelle Dialoge

Mon, 19/09/2016 - 12:38

Bei Literaturfestspielen geht es natürlich um Sprache: Sprache kann viel, Sprache kann auch Grenzen abbauen.

Categories: Radio

Im Märchenland 07

Mon, 19/09/2016 - 11:35

Hallo und herzlichen willkommen zur siebten Ausgabe von „Im Märchenland“ – aus Großmutters Schatztruhe.

In der heutigen Sendung  geht es um Sagen, und zwar aus dem Buch Donausagen, herausgegeben 1964. Ich lese sie auf meiner Terrasse im Garten samt Nebengeräuschen vom Wasserfall, von den Windspielen und vom Wind, dem weisen, uralten Freund Wind…
Zu hören sind:
„Die langen Teufel von Haichenbach“
„Das Moosweibchen“
„Die drei steinernen Brüder“
„Das Doktor Faust Stöckl“
„Der Springerwirt“
„Das wilde Moos“
„Der Weinkeller auf der Burg Kürnberg“ und
„Der schwarze Fisch“

Ich wünsche euch wie immer viiiel Vergnügen. Herzlichst euer Harald Brachner.

Sendungsverantwortliche: Harald Brachner und Silvia Filzmoser

3. SO im Monat 17:00 (WH: Mi 22:00)

 

Categories: Radio

Steirischer Herbst 2016 – Interview mit Veronica Kaup-Hasler

Mon, 19/09/2016 - 11:31

Der Steirische Herbst, das Festival für zeitgenössische Kunst in der Steiermark, wurde bereits 1968 von Hanns Koren gegründet und hat sich heuer folgendes Leitmotiv auf die Fahnen geheftet: „Wir schaffen das. Über die Verschiebung kultureller Kartografien.“

Thomas Hein sprach für die Sendung ‚Freequenns Infopoint Kunst/Kultur‘ mit der Intendantin Veronica Kaup-Hasler über die zeitgenössische Kunst der Gegenwart, über deren Anknüpfungspunkte an brennende Themen unserer Gesellschaft, die zum diesjährigen Programm führten und beobachtete und abzusehende Tendenzen der Kunstauseinandersetzung.

 

Link: http://www.steirischerherbst.at/

Categories: Radio

KulturTon vom 16. September 2016

Mon, 19/09/2016 - 11:26

Sozialökonomisch und auch ökologisch: Die Umweltbilanz des Ho&Ruck

Sozialökonomische Betriebe können langzeitarbeitslosen Menschen eine Möglichkeit zur Rückkehr in das Erwerbsleben bieten, gerade in Zeiten fast monatlich weiter steigender Rekordarbeitslosigkeit in Österreich von größter gesellschaftlicher Wichtigkeit. Gelegentlich haben sozialökonomische Betriebe aber auch einen weniger bekannten ökologischen Aspekt.

Erstmals hat das das Ho&Ruck in Innsbruck nun eine Umweltbilanz detailliert erstellt, durch die transparent wird, wie viel an Sperrmüll und an Entsorgungskosten der Betrieb der Stadt Innsbruck durch seine ReUse-Aktivitäten erspart. Im KulturTon-Interview spricht Geschäftsführer Wilfried Hanser über die Gründe und Hintergründe dieses Schritts.

Links: Website Ho&Ruck mit Tipps, Ho&Ruck bei Facebook .

Musik: : Christine Bardie; Alec Gould

Categories: Radio

KulturTon vom 09. September 2016

Mon, 19/09/2016 - 10:51

Kontinuität und Wandel

Unter diesem Titel wird am 4. Oktober 2016 eine Ausstellung zum Stadt- und Ortsbildschutz in Tirol anlässlich des 40-jährigen Bestehens des entsprechenden Gesetzes im Palais Sarnthein in Innsbruck eröffnet. Michael Haupt hat mit den beiden Mitgliedern des Sachverständigenbeirats nach dem Tiroler Stadt- und Ortsbilderhaltungsgesetz (SOG) Thomas Unterkircher und Philipp Stoll über die Ausstellung gesprochen.

Kontinuität und Wandel
Stadt- und Ortsbildschutz in Tirol 1976-2016
Palais Sarnthein,
Maria-Theresien-Straße 57, Stöckelgebäude, Eingang Salurnerstraße
Eröffnung: Dienstag, 4. Oktober 2016, 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 5. Oktober bis 4. November 2016

Categories: Radio

KulturTon vom 07. September 2016

Mon, 19/09/2016 - 10:39

Erinnerungskulturen

In einem großen, auf mehrere Jahre angelegten Projekt widmet sich das ZeMiT, das Zentrum für Migranten und Migrantinnen in Tirol, der Migrationsgeschichte in Tirol. Neben der bereits laufenden Ausstellung „Alles fremd, alles Tirol“ im Tiroler Volkskunstmuseum, werden derzeit Objekte und Geschichten der Migrationsgeschichte gesammelt. Diese sollen nächstes Jahr in einer Ausstellung präsentiert werden. Für 2018 hat man sich verschiedene Veranstaltungen vorgenommen, um den interkulturellen Dialog weiter zu fördern.
Im Kulturgespräch bei Michael Haupt zu Gast sind die Projektleiterin Christina Hollomey-Gasser und Marcel Amoser, Projektmitarbeiter.

Das ZeMiT sammelt nach wie vor Erinnerungsstücke zur Migration. Dazu kann man sich an folgende Telefonnummern wenden: 0512/577 170 oder 0660/543 4747.
dokumentationsarchiv@zemit.at
wirsammelnmigration.at

Categories: Radio

DIE.3um8: Classical Influence (August 2016)

Mon, 19/09/2016 - 07:50

Die Festspiele haben, wie jedes Jahr den Sommer fest in der Hand in Salzburg.

Es kommen aus aller Herren Länder Kulturbegeisterte und mischen sich unter die Touristen.

Einheimische, müssen sie nicht gerade in der Innenstadt arbeiten oder besuchen Ihrerseits

das reichhaltige Angebot an Musik und Theater, sind in diesen Wochen Mangelware.

 

Was fällt einem ein, wenn man/frau an die Sommerfestspiele denkt?

Unweigerlich Klassische Musik, Oper, Konzerte…

 

Viele können nun aber gerade mit Klassischer Musik wenig anfangen.

Dabei bedienen sich gerade modernere Richtungen wie die Popmusik sehr oft klassischen Elementen.

 

Wir zeigen einige Beispiele davon, liefern Hintergrundinformationen und ein paar Geschichten…

Und natürlich die Musik dazu.

Categories: Radio

Lust im August – Sündige Songs für schwüle Sommernächte

Sun, 18/09/2016 - 23:47

mit Verlosung von Freikarten für das Konzert von  Stephan Paryla,“Hur und Moll“ im Theater am Spittelberg (8.8.2016)

Categories: Radio

RUDY VAN GELDER : DONUTS & NUGGETS

Sun, 18/09/2016 - 22:53

Eben verbreitet sich die traurige Nachricht, dass Rudy van Gelder, einer der legendären, wichtigsten, prägendsten, unverzichtbaren Granden der weltmeisterlichen Tonmeisterkunst der Jazzwelt von uns gegangen ist.

 

Der leuchtende, kraftvolle, schimmernde, funkelnde Sound von Miles Davis und seinen Jüngern wie Wayne Shorter und Herbie Hancock, aber auch zahllosen anderen Granden ist bis heute geradezu das höchste analoger Musiklustgefühle. Purer Luxus von Leuten, die ihr Handwerk verstanden haben und wußten, wie sie die beste Technik für ewige Aufnahmen einsetzen mussten.

 

An Rudy van Gelder werden wir mit klassischen Aufnahmen in unserer Sendung ebenso wie an den viel zu früh verstorbenen J. Dilla erinnern, der vor zehn Jahren drei Tage vor seinem Tod sein Vermächtnis „Donuts“ am Krankenbett fertigstellte und eine Groove-Suppe für die Ewigkeit hinterlassen hat.

 

Insgesamt wird es eine sehr soulige, groovige, lässige Spätsommersendung. Mit dabei auch der von Danger Mouse produzierte und vielfach gelobte Michael Kiwanuka, Frank Ocean und was uns sonst noch so in die Hände kommt. Wird gut.

Categories: Radio

AKVARIUM (2016) Short Film by the MAKSUDYAN Sisters

Sun, 18/09/2016 - 22:44

Ein Interview mit Daisy und Arminé Maksudyan

„The short film AKVARIUM is an attempt to highlight the problems of loneliness and desocialization nowadays generation faces despite all the latest communication possibilities it has.“

Anlässlich des Screenings ihres Kurzfilms „Akvarium“ am 21. September im Rahmen der Parallel Vienna, haben wir uns mit den Filmemacherinnen Daisy und Arminé Maksudyan zu einem Interview im Studio von Radio ORANGE 94.0 getroffen. Das Interview wurde auf Englisch geführt.

„Akvarium“, der erste Film der beiden Armenisch-Russischen Schwestern, beschreibt auf eindringliche Art und Weise die Einsamkeit und Verlorenheit einer jungen Generation, bei der von Begriffen wie Kommunikation und (sozialer) Nähe oft nicht viel mehr als die leere Hülle eines Versprechens übrig geblieben sind. Der in Wien aufgenommene Film funktioniert fast gänzlich ohne Worte und zeigt den Tag einer jungen Frau, die sich in einer Reihe eingespielter Routinen, getaktet durch die Erinnerungsfunktion ihres Smartphones, durch eine sterile Welt bewegt.

Der Trailer zu Akvarium:
https://vimeo.com/169155884

Mehr zu dem Film und den Maksudyan Schwestern unter diesem Link:
https://issuu.com/maksudyansisters/docs/akvarium

Credits:

„The Alpha Industry“ mit dem Track „M-65“
https://soundcloud.com/alpha-industry/alpha3-gelb-m-65

Andreas Czermak: Sound engineering „Akvarium“

Categories: Radio

Michael Jacksons letzte LP „INVINCIBLE“

Sun, 18/09/2016 - 22:37

Es ist in diesen Sommertagen 15 Jahre her, dass die erste Nummer der angeblich teuersten Albumproduktion aller Zeiten geleakt wurde:

 

Jahrelang hatte Michael Jackson mit den damals hippsten Produzenten im Geheimen gewerkt und offenbar endlos viel Material eingespielt. In der Hoffnung, an alte Erfolge anzuknüpfen und einen Mega-Seller a la „Thriller“ einzufahren, hatte seine Plattenfirma ein Vermögen investiert, um seine LP „Invincible“ (2001) möglich zu machen. Mit dabei Granden wie Carlos Santana, R. Kelly, Rodney Jerkins, Dr. Freeze, Babyface oder Slash. Kolportiert werden Kosten zwischen $ 10 und 30 Mio (!).

 

Michael Jackson war aber 2001, anders als noch 1991, kein logischer Seller mehr: Das Image des Saubermann des Pop war in den 1990er Jahren durch die gegen ihn erhobenen Mißbrauchsvorwürfe unwiederbringlich beschädigt worden. (Dass er vor Gericht letztendlich vollständig rehabilitiert wurde, änderte daran nichts mehr.) Seine Platten verkauften sich aufgrund der Skandale in den USA zusehends schlechter, auch wenn er in Europa und Asien DER Superstar blieb.

 

Sein von langer Tanzkarriere, gesundheitlichen Problemen und vielen Operationen mitgenommener und geschundener Körper machte ihn immer öfter zum Gespött des Boulevard. Wenige, exzentrisch anmutende öffentliche Auftritte, ua. zu seinem 30-jährigen Bühnenjubiläum im Madison Square Garen in NY, verstärkten nur die Lust der medialen Meute, ihn so aggressiv zu jagen wie sie nur konnten. Jackson versprach zumindest für die Medien immer eine hohe Click- und Profit-Quote. Das ist bis heute so.

 

Michael Jackson tauchte also in den späten 1990er Jahren ab, widmete sich seiner Familie – und werkte behind closed doors zwischen 1997 und

2001 mit einem grenzenlosen Budget und offenbar einer carte blanche seiner Plattenfirma. Im August 2001 folgte ein Lebenszeichen: Der Track „You rock my world“ wurde geleakt, und kam in den USA zunächst so gut an, dass die Nummer anders als geplant als Single veröffentlicht werden sollte.

 

Und genau in diesen Wochen, die zur Wiederaufstehung des King of Pop führen hätten sollen, veränderten die Terroranschläge des 11. September

2001 alles. Niemand wollte mehr einen Song mit dem Titel „You rock my world“ hören, auch eine spontane Benefiz-Single für die Opfer des Anschlags änderte nichts daran. Die Wiederauferstehung des King of Pop blieb aus, the moment had passed.

 

Gemessen an früheren Erfolgen interessierte sich kaum jemand dafür, woran er jahrelang gefeilt hatte. Die Kritiken der LP im Herbst 2001 waren mau, viele hatten Jackson satt. Der Streit mit seiner Plattenfirma über die Vermarktung der sündteuren LP folgte, Jackson trat nicht mehr in Videos auf und verschwand wieder für ein paar Jahre und dann 2008 für immer. Seine groß angekündigte Abschiedstournee „This is it“ konnte nicht mehr stattfinden.

 

Seine letzte zu Lebzeiten veröffentlichte LP „Invincible“ ist heute fast vergessen. Aber sie ist eine Wiederentdeckung wert, weil sie zum Teil unglaublich starkes Material enthält. Jackson zeigt sich darauf als Sänger so soulig und stark wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Man hört seinen Biss und merkt, dass er der Welt beweisen wollte, wie gut er als Schreiber und Sänger immer noch war.

 

Tracks wie „Whatever happens“ (mit Carlos Santana), „Butterflies“ (eindeutig D’Angelo inspiriert), „Unbreakable“, „Cry“ und „Break of Dawn“ sind vergessene Schätze, die gespielt gehören.

 

Also, lasst uns schwelgen! Wann? Zum 17. Geburtstag unserer Sendung am kommenden Sonntag, 31. 7. 2016, ab 22:00. Zu Gast haben wir passender Weise auch eine junge Dame, Fräulein Anna, die uns erzählen wird, warum Michael Jacksons Stücke auch heute junge Menschen magisch anziehen.

 

Categories: Radio

Die Kräuterhexe-52_Haselwurz

Sun, 18/09/2016 - 21:27

Brechwurz, Hexenrauch ….. mystische Pflanze der Hecken und Waldränder.

Die Musik ist eine Instrumentalversion von My Immortal (REMASTERED)

Categories: Radio

16 – 48 Std. Sendung 9.9. 12:15 – 11.9.2016 12:00 – Crazy World Of Arthur Brown – Patrick Swayzee – 1 Std. 41 Min. 33 Sek.

Sun, 18/09/2016 - 20:20

Play List:

  1. 334-CRAZY WORLD OF ARTHUR BROWN – Fire
  2. 335-JOHNNY CASH – Ring Of Fire
  3. 336-DAN HARTMANN – Relight My Fire
  4. 337-THE ROLLING STONES – Play With Fire
  5. 338-PENNY McLEAN – 1,2,3,4 Fire
  6. 339-RAY GARVEY – Fire
  7. 340-TANITA TIKARAM – Cool Waters
  8. 341-SIMON & GARFUNKEL – Bridge Over Troubled Water
  9. 342-BETTE MIDLER – Waterfalls
  10. 343-GREGORY PORTER – Water Under The Bridges
  11. 344-JOHN ILLSLEY – Testing The Water
  12. 345-MELISSA ETHERIDGE – Bring Me Some Water
  13. 346-MUDCRUTCH – Save Your Water
  14. 347-BOBBY DARIN – Jailer Bring Me Water
  15. 348-SPOOKY TOOTH – Hell Or High Water
  16. 349-UWE OCHSENKNECHT – Blue Water
  17. 350-STATUS QUO – Dirty Water
  18. 351-ACHIM SCHULZ – Waterloo Sunset
  19. 352-ROXETTE – Watercolours In The Rain
  20. 353-JULIAN LENNON – Saltwater
  21. 354-THE CATS – One Way Wind
  22. 355-PATRICK SWAYZEE – She’s Like The Wind
Categories: Radio

15 – 48 Std. Sendung 9.9. 12:15 – 11.9.2016 12:00 – Kate Yanai – Adele – 3 Std. 02 Min. 35 Sek.

Sun, 18/09/2016 - 20:03

Play List:

  1. 294-KATE YANAI – Summer Dreamin‘
  2. 295-MUNGO JERRY – In The Summertime
  3. 296-LAID BACK – Sunshine Reggae
  4. 297-KAOMA – Lambada
  5. 298-TERRY JACKS – Seasons In The Sun
  6. 299-JULI – Die Perfekte Welle
  7. 300-JOHNNY WAKELIN – In Zaire
  8. 301-THE BEACH BOYS – Barbara Ann
  9. 302-BLUE LAGOON – Break My Stride
  10. 303-MR. PRESIDENT – Coco Jamboo
  11. 304-JÜRGEN DREWS – Ein Bett Im Kornfeld
  12. 305-LOU BEGA – Mambo No. 5
  13. 306-SMOKIE – Living Next Door To Alice
  14. 307-C-BRA – Papa Chico
  15. 308-TIM TIM – Under The Mango Tree
  16. 309-UB 40 – Red Red Wine
  17. 310-LOS DEL RIO – Macarena
  18. 311-KATHRINA & THE WAVES – Walking On Sunshine
  19. 312-JOE COCKER – Summer In The City
  20. 313-SOPHIE ELLIS BEXTOR – Murder On The Dancefloor
  21. 314-RIGHT SAID FRED – You’re My Mate
  22. 315-VANESSA AMOROSI – Absolutely Everybody
  23. 316-A-TEENS – Upside Down
  24. 317-ERIC CARMEN  – Hungry Eyes
  25. 318-PATRICIA VONNE – One Maravilla
  26. 319-ELTON JOHN – Wonderful Crazy Night
  27. 320-ERIC CLAPTON – I Will Be There
  28. 321-GEORGE McCRAE – Beautiful
  29. 322-JOHN ILLSLEY – In The Darkness
  30. 323-ALBERT HAMMOND – Down By The River
  31. 324-BREAD – Everything I Own
  32. 325-JOHNNY GUITAR WATSON – Booty Ooty
  33. 326-TINA TURNER – Whole Lotta Love
  34. 327-JESTOFUNK – Can We Live
  35. 328-DR. DIDG – Under The Influence
  36. 329-FATS DOMINO – When My Dreamboat Comes Home
  37. 330-POINTER SISTERS – Fire
  38. 331-BRUCE SPRINGSTEEN – I’m On Fire
  39. 332-BILLY JOEL – We Didn’t Start The Fire
  40. 333-ADELE – Set Fire To The Rain
Categories: Radio

Ingeborgs Flachmann

Sun, 18/09/2016 - 19:48

Wir basteln uns schnell auch noch ein Wettlesen. Und widersprechen der weit verbreiteten Vorstellung, man könne sich Sprache einfach so aufsetzen wie einen Hut. Oder sich von den Fachoberuhus der Literaturverwaltung das Gute, Wahre und Schöne vorsortieren lassen, damit man dann eine Bildung haben tut. Die Richtige natürlich. Kennst dich aus? Einbildung ist auch eine. Ätsch! Denn Sprache ist nicht bloß eine ganze Welt, auf die man sich Hals über Kopf einlassen muss, sie ist zudem noch weitgehend unerforscht und ob ihres ständigen Wandels schlechterdings nicht kartographierbar. Die Sprachwissenschaft kann nur beschreiben, was bereits entdeckt ist, jedoch nicht, was darüber hinaus neu entsteht. Diese Welt erschafft sich ständig selbstdurch ihre Beschreibung.

So lassen wir diesmal zwischen Bachmannpreis und Bücherflohmarkt ein paar auserwählte Kandidierte gegeneinander aufmarschieren – und um einen Preis wetteifern, den es genauso gewiss gibt wie den finalen Schluck aus Ingeborgs Flachmann. Na, dann Prost!

Wenn jetzt noch wer daherkommt und meint, dass es bei sowas Veränderlichem wie Sprache objektive Kriterien zur sportlichen Beurteilung oder Leistungsmessung geben könnte, dann gehen wir zwei zwischenzeitlich in aller Höflichkeit laut lachen. Ob nämlich ein Text oder sein Vortrag irgendwie beliebt, erfogreich, populär ist, das hängt vom Zusammenwirken so vieler verschiedener Faktoren ab, dass es sich genausogut erwürfeln ließe.

Folgende Interpreten und ihre Beiträge wurden auf geheime Weise für das Finale nominiert (in der Reihenfolge ihres Auftretens). Es singen, spielen und ergehen sich in Collagen (weil wir finden, das gehört sich längst – bloß keine fade Buchstabensuppe):

Loriot (als Lothar Frohwein) – Melusine (Krawehl, Krawehl)

Josef Hader (als er selbst) – Atonales Lied

Ernst Jandl (auch als er selbst) – Kunstvaterland (aus “Die Humanisten”)

Angela Merkel (sie selbst) – Nein (Yung Hurn remixed by DJ Karl the Dog)

Loriot (als Der große Diktator) – Almduludl (Rede)

Bagher Ahmadi (als Ernst Jandl) – schtzngrrrmm

Christian Brückner (als er selbst) – Hitlers Hitler

Die musikalische Umrahmung besorgen uns im Sinne niveauvoller Textverbratung Käpt’n Peng und die Tentakel von Delphi (Signation), Catharina Boutari (covert Das Bo), Rainald Grebe (Guido Knopp) sowie PeterLicht (Fluchtstück). Und wenn wir hier schon in der Jury sitzen, dann würdigen wir gleich auch noch die Wettrapper und Lyrizisten von Battle & Hum, Gewinner des heurigen Radioschorsch, mit einer eigenen Laudatio.

Gluckglucksus, Schwuppdiwuppsus – oder einfach nur Flachmann!

PS. Hochprozentige Buchstabensuppe im Anhang.

Categories: Radio